Buddha Blackboard

star_auxAntaiji gehört zur japanischen Sōtō-Zen-Schule. Die 24 Stunden jedes einzelnen Tages sind unsere Praxis. Wir praktizieren Zazen und vertiefen uns in den Dharma,  während wir die Felder bestellen, Reis anbauen, Gras mähen und Bäume fällen. Auf diese Weise versorgt sich die Klostergemeinschaft mit Nahrung und Holz für die Küche und den Ofen im Winter. Was bringt uns das? Die Antwort ist einfach: Nichts! Zenpraxis ist nichts weiter als ein Ausdruck natürlichen Lebens, ohne Ziel, nicht einmal Erleuchtung.

Nichts Neues im Osten?

Und wieder einmal: Um die Haupthalle herum, 24. November 2016

Hier in Antaiji ist es in der ersten November-Haelfte in der Regel heiter bis bewoelkt, in der zweiten Haelfte des Monats dann meist bewoelkt bis regnerisch. Und dieser Regen schlaegt dann in Dezember in Schnee um. Deshalb befinden wir uns sozusagen gerade im Endspurt bei den Wintervorbereitungen: Der Buchweizen wurde vor einige Tagen geerntet, dann die letzten Kartoffeln, ab morgen werden Karotten, Daikon-Rettich, Schwarzwurzeln und China-Kohl an der Reihe sein. Parallel dazu werden noch Baeume gefaellt, die dann gesaegt werden und das Holz dann gehackt werden muss, um uns im Winter warm zu halten. Und, bevor der Schnee dann waehrend oder nach dem Rohatsu-Sesshin richtig faellt, muessem auch die Aussenmauern und Fenstern noch gegen die weisse Last geschuetzt werden, wie man oben im Video zum Teil bereits sehen kann.

Abbot Muho

Abt Muho

Informationen über den deutschen Mönch, der heute unser Abt ist.

Sawaki & Uchiyama

Sawaki & Uchiyama

Texte von zwei international bekannten Meistern aus Antaiji.

About Zazen

Über Zazen

Warum Zazen nichts bringt – wenn du es richtig machst.

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