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Rund um die Halle, am Morgen von Buddhas Erwachen und an dem Tag, als sich Eka den Arm abhackte: 8. & 9. & 10. Dezember 2018

Spätherbst in Antaiji, 21. November 2018

Muho im Radio, letztes Kapitel von „Das Meer weist keinen Fluss zurück“ & rund um die Halle, 12. & 14. November 2018

Mehr von Muhos PR-Tour im Herbst 2016 & 2018: antaiji.org/de/history/about/video/

Die Zeit wartet auf niemanden

Mit zunehmendem Alter scheinen die Jahre immer schneller zu vergehen. Als hätte jemand die Vorspultaste des Lebens gedrückt und vergessen, sie wieder loszulassen. Seltsam nur, dass mein Atem nicht schneller geht als vor zehn, zwanzig oder dreißig Jahren. Wenn ich nicht zurückschaue, sondern mich nur auf den gegenwärtigen Moment konzentriere, scheint sich überhaupt nichts verändert zu haben. Bin ich ein anderer als der, der ich früher einmal war?

Jedes Jahr dieselben Blüten
Jedes Jahr andere Menschen

So lautet ein alter chinesischer Spruch, der viele Asiaten an die Vergänglichkeit des Lebens erinnert. Der chinesische Jahresanfang fällt meist in den Februar, wenn die Aprikosenbäume zu blühen beginnen. Der Reihe nach erfreuen dann die Pfirsich-, Pflaumen- und schließlich die Kirschbäume die Menschen mit ihren Blüten. Nehmen die Jahreszeiten ihren gewohnten Lauf, kann man leicht vergessen, dass man selbst dem Tod mit jedem Tag, der vergeht, ein Stückchen näher kommt. Vielleicht erscheinen uns auch deshalb die Jahre mehr und mehr wie im Flug zu vergehen, weil sie uns immer kostbarer werden.
Aber der Spruch sagt eben nur die halbe Wahrheit. Es sind nicht jedes Jahr „dieselben Blüten“. Sie sind ebenso einmalig wie wir Menschen. Nur dem, der nicht genau genug achtgibt, erscheinen sie austauschbar. Die Kirschblüten im Frühling und das Ahornlaub im Herbst meines fünfzigsten Lebensjahrs wird es nur dieses eine Mal geben und dann niemals wieder.

Auch in diesem April haben sich meine Familie und die ganze Klostergemeinschaft wieder um ein großes Lagerfeuer unter den blühenden Fruchtbäumen versammelt, um das Ende des Winters und den Beginn des Frühjahrs zu feiern. Erst […]

Muho im Radio, letztes Kapitel von „Das Meer weist keinen Fluss zurück“ & rund um die Halle, 6. November 2018

Photo von Eva Rugel (Antaiji, August 2017): evarugelphotography.de

Photo von Esther Bosch (Schin op Geul, September 2016): dogen-zen.nl
Mehr von Muhos PR-Tour im Herbst 2016 & 2018: antaiji.org/de/history/about/video/

Die Zeit wartet auf niemanden

Mit zunehmendem Alter scheinen die Jahre immer schneller zu vergehen. Als hätte jemand die Vorspultaste des Lebens gedrückt und vergessen, sie wieder loszulassen. Seltsam nur, dass mein Atem nicht schneller geht als vor zehn, zwanzig oder dreißig Jahren. Wenn ich nicht zurückschaue, sondern mich nur auf den gegenwärtigen Moment konzentriere, scheint sich überhaupt nichts verändert zu haben. Bin ich ein anderer als der, der ich früher einmal war?

Jedes Jahr dieselben Blüten
Jedes Jahr andere Menschen

So lautet ein alter chinesischer Spruch, der viele Asiaten an die Vergänglichkeit des Lebens erinnert. Der chinesische Jahresanfang fällt meist in den Februar, wenn die Aprikosenbäume zu blühen beginnen. Der Reihe nach erfreuen dann die Pfirsich-, Pflaumen- und schließlich die Kirschbäume die Menschen mit ihren Blüten. Nehmen die Jahreszeiten ihren gewohnten Lauf, kann man leicht vergessen, dass man selbst dem Tod mit jedem Tag, der vergeht, ein Stückchen näher kommt. Vielleicht erscheinen uns auch deshalb die Jahre mehr und mehr wie im Flug zu vergehen, weil sie uns immer kostbarer werden.
Aber der Spruch sagt eben nur die halbe Wahrheit. Es sind nicht jedes Jahr „dieselben Blüten“. Sie sind ebenso einmalig wie wir Menschen. Nur dem, der nicht genau genug achtgibt, erscheinen sie austauschbar. Die Kirschblüten im Frühling und das Ahornlaub im Herbst meines fünfzigsten Lebensjahrs wird es nur dieses eine Mal geben und dann niemals wieder.

Auch in diesem April haben sich meine Familie und die ganze Klostergemeinschaft wieder um ein […]

Vortrag über das Gyoji-Kapitel des Shobogenzo (Englisch) und Jam Session, 30. & 31. Oktober 2018

Simply to maintain the practice day by day: only this is the right way to repay our gratitude. The principle here is to maintain the practice so that the life of every day is not neglected, and not wasted on private pursuits. For what reason? [Because] this life of ours is a blessing left over from past maintenance of the practice; it is a great favor bestowed by maintenance of the practice, which we should hasten to repay. How lamentable, how shameful, it would be, to turn skeletons whose life has been realized through a share of the virtue of the Buddhist patriarchs’ maintenance of the practice into the idle playthings of wives and children, to abandon them to the trifling of wives and children, without regret for breaking [precepts] and debasing [pure conduct]. It is out of wrongness and madness that [people] give over their body and life to the demons of fame and profit. Fame and profit are the one great enemy. If we are to assign weight to fame and profit, we should really appreciate fame and profit. Really to appreciate fame and profit means never to entrust to fame and profit, and thereby cause to be destroyed, the body and life that might become a Buddhist patriarch. Appreciation of wives, children, and relatives also should be like this. Do not study fame and profit as phantoms in a dream or flowers in space: study them as they are to living beings. Do not accumulate wrongs and retribution because you have failed to appreciate fame and profit. When the right eyes of learning in practice widely survey all directions, they should be like this.

Even a […]

Muho beim Feiertagsgespräch im WDR & Rund um die Halle, 29. Oktober 2018

Lagerfeuer vor dem doppelten freien Tag und Arbeit vor der Küche, 24. & 27. Oktober 2018

Muho bei Radio Bremen & Rund um die Halle, 20. Oktober 2018

Muho gibt Vortrag über Bendowa und Hotsubodaishin, Eko spricht über Zuimonki 2-2 and 2-3 und rund um die Halle, 14. & 15. Oktober 2018

Selber Ort, sechs Jahre später, 10. September 2012 & 13. Oktober 2018