{"id":3945,"date":"2013-05-06T04:16:49","date_gmt":"2013-05-06T04:16:49","guid":{"rendered":"http:\/\/antaiji.org\/?page_id=3945"},"modified":"2020-06-03T12:00:33","modified_gmt":"2020-06-03T12:00:33","slug":"1-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/antaiji.org\/de\/essays\/1-2\/","title":{"rendered":"1-2\tWarum lebt der Mensch? (2)"},"content":{"rendered":"<p><!--\n\n<h3>Warum lebt der Mensch? (2)<\/h3>\n\n\n\n<b>[separator top=\"40\"][dropcap]1-2[\/dropcap]<\/b>\n\nIch: Mich l\u00e4sst das Gef\u00fchl nicht los, dass ein Leben, das nur aus Vergn\u00fcgen besteht, letztlich sinnlos w\u00e4re\u2026 Denkst du nicht, dass ein Leben, das auf die Verwirklichung eines Zieles ausgerichtet ist, am Ende erf\u00fcllter w\u00e4re?\nPenetre: Das liegt daran, dass die meisten Menschen, mit dem Wort \u201eVergn\u00fcgen\u201c etwas bezeichnen, das \u2013 verglichen mit der Arbeit \u2013 unproduktiv ist. W\u00e4hrend des Vergn\u00fcgens verstreicht die Zeit ungenutzt. Aber wenn ich vom \u201eVergn\u00fcgen\u201c spreche, meine ich es in einem anderen Sinn. Vergn\u00fcgen bedeutet, das, was man tut, wirklich zu genie\u00dfen. Das ist ein Zustand, bei dem einen der Inhalt dessen, was man tut, vollkommen ausf\u00fcllt. In einem solchen Zustand hat man es gar nicht n\u00f6tig, nach einem Sinn oder Ziel au\u00dferhalb dessen zu suchen, was man gerade tut. Vergn\u00fcgen bedeutet den Zustand, in dem man einfach lebt \u2013 f\u00fcr nichts und niemanden! Nicht, um damit irgendetwas zu verwirklichen, sondern nur, weil es Spa\u00df macht.\nIch: Wenn das stimmt, dann muss es das Ziel des Lebens sein, ohne ein Ziel zu leben\u2026 Das ist doch seltsam!\nPenetre: Seltsam ist das nicht. Aber: <b>Solange du es dir zum <i>Ziel<\/i> machst, ohne ein Ziel zu leben, wird es dir nicht gelingen, ziellos zu leben.<\/b>\nIch: Wie soll ich dann leben?\nPenetre: Dein Ziel, ohne ein Ziel zu leben, muss selbst zum ziellosen Leben werden!\nIch: ??? (<a href=\"https:\/\/antaiji.org\/de\/essays\/2-7\/\">siehe 2-7<\/a>)\n--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":4141,"menu_order":25,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"side-navigation.php","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-3945","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3945","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3945"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3945\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18385,"href":"https:\/\/antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3945\/revisions\/18385"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4141"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3945"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}