{"id":4693,"date":"2013-05-20T01:46:35","date_gmt":"2013-05-20T01:46:35","guid":{"rendered":"http:\/\/antaiji.org\/?page_id=4693"},"modified":"2020-09-10T13:58:17","modified_gmt":"2020-09-10T13:58:17","slug":"genjokoan","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/antaiji.org\/de\/classics\/genjokoan\/","title":{"rendered":"Genj\u014dk\u014dan"},"content":{"rendered":"<h3>Genj\u014dk\u014dan<\/h3>\n<h4>Vergegenw\u00e4rtigung offenbarer Tiefe<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/slider_\u00a9Huebner_3322-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>Wenn alle Dinge im Licht der Wahrheit erscheinen, dann gibt es Verirren, Erwachen und \u00dcbung, Leben und Tod, Buddhas und sonstige Lebewesen. <\/p>\n<p>Wenn die zehntausend Dinge ohne Ich sind, dann gibt es weder Verirren noch Erwachen, weder Buddhas noch sonstige Lebewesen, weder Entstehen noch Vergehen. <\/p>\n<p>Weil der Buddhaweg \u00fcber F\u00fclle und Mangel hinweg springt, gibt es Entstehen im Vergehen, Verirren im Erwachen, und alle lebendigen Buddhas. <\/p>\n<p>Und dennoch: Die Bl\u00fcten, die du liebst, welken dahin, und das Unkraut sprie\u00dft zu deinem \u00c4rger &#8211; und das ist alles.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/slider_\u00a9Huebner_1181-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>Dich selbst vorantragen um die zehntausend Dinge zu bezeugen ist Verirren.<br \/>\nDass die zehntausend Dinge fortschreiten und dich \u00fcbend bezeugen ist Erwachen. <\/p>\n<p>Wer zum Verirren erwacht: ein Buddha.<br \/>\nWer sich im Erwachen verirrt: ein gew\u00f6hnliches Wesen.<\/p>\n<p>Manche erwachen noch aus dem Erwachen. Andere verirren sich inmitten des Verirrens. <\/p>\n<p>Wenn Buddhas wahrhaftige Buddhas sind, dann sind sie sich nicht bewusst, Buddhas zu sein. Dennoch sind sie bezeugte Buddhas, die fortfahren, Buddha zu bezeugen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/slider_\u00a9Huebner_2013aug_0607-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>Wenn du mit gesammeltem K\u00f6rper und Geist eine Form erkennst oder einen Klang h\u00f6rst, dann ist das, auch wenn du innig verstehst und erkennst, nicht wie bei einem Spiegel, in dem eine Reflektion erscheint, und auch nicht so wie der Mond im Wasser. <\/p>\n<p>Wird eine Seite bezeugt, bleibt die andere dunkel.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/slider_\u00a9Huebner_2013aug_0830c1-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>Den Buddhaweg ergr\u00fcnden hei\u00dft dich selbst ergr\u00fcnden (Dem Buddhaweg folgen hei\u00dft dir selbst folgen\/Den Buddhaweg gehen hei\u00dft selbst gehen). <\/p>\n<p>Dich selbst ergr\u00fcnden (dir selbst folgen\/selbst gehen) hei\u00dft dich selbst vergessen. <\/p>\n<p>Dich selbst vergessen hei\u00dft von den zehntausend Dingen bezeugt werden. <\/p>\n<p>Von den zehntausend Dingen bezeugt werden hei\u00dft K\u00f6rper und Geist von dir selbst und den anderen fallen lassen. <\/p>\n<p>Die Spuren deines Erwachens l\u00f6sen sich auf, doch die aufgel\u00f6sten Spuren des Erwachens f\u00fchren endlos fort.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/1683_banner-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>Wenn du nach der Wahrheit suchst, entfernst du dich zuerst weit von ihr. <\/p>\n<p>Wenn du dich in der Wahrheit wiederfindest, erkennst du dich als wahrhaftiger, ganzer Mensch.<\/p>\n<p>Wenn du in einem Boot f\u00e4hrst und auf das Ufer blickst, dann glaubst du leicht, dass es das Ufer sei, das sich bewegt. <\/p>\n<p>Wenn du deinen Blick auf das Boot selbst richtest, erkennst du deine Bewegung. <\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/slider_\u00a9Huebner_2013aug_1031c1-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>Genauso t\u00e4uscht du dich, wenn du deinen Geist vom K\u00f6rper trennst und die zehntausend Dingen beurteilst, so als sei allein dein Geist von best\u00e4ndiger Natur. <\/p>\n<p>Wenn du ganz bei deinem Gesch\u00e4ft bist und in den gegenw\u00e4rtigen Ort heimkehrst, wird offenbar, dass die zehntausend Dinge ohne Ich sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/slider_\u00a9Huebner_1291-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>Brennholz wird zu Asche und kehrt nicht als Brennholz zur\u00fcck. <\/p>\n<p>Betrachte es nicht als etwas, das vorher Brennholz und hinterher Asche w\u00e4re.<\/p>\n<p>Verstehe, dass Brennholz die Stelle von Brennholz einnimmt und ein Vorher und Nachher hat. Es gibt dieses Vorher und Nachher, doch der Bereich von Vorher und Nachher ist abgetrennt. <\/p>\n<p>Ebenso ist Asche in der Weise von Asche, vorher wie nachher. <\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/3310_banner-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>So wie Brennholz nicht mehr zu Brennholz wird, nachdem es zu Asche verbrannt ist, so kehrt auch kein Mensch vom Tod ins Leben zur\u00fcck. <\/p>\n<p>Doch die Buddhalehre behauptet nicht, dass Leben zu Tod werde. Sie spricht vom Ungeborenen. <\/p>\n<p>&#8222;Tod wird nicht zu Leben&#8220;, so dreht der Buddha das Rad der Lehre. Er spricht vom Ungestorbenen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/slider_\u00a9Huebner_3590-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>Leben ist die Weise einer Zeit, so wie Tod die Weise einer Zeit ist. <\/p>\n<p>Es ist so wie mit Winter und Fr\u00fchling: Man sagt nicht, dass der Winter zum Fr\u00fchling werde, so wie auch der Fr\u00fchling nicht zum Sommer wird.<\/p>\n<p>Erwachen ist wie die Spiegelung des Mondes im Wasser. Der Mond wird nicht nass, das Wasser bleibt unber\u00fchrt. <\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/slider_\u00a9Huebner_2013aug_0626-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>Das Licht ist weit und gro\u00df, trotzdem spiegelt es sich in dieser kleinen Pf\u00fctze. Der ganze Mond, ja der ganze Himmel finden Platz in einem einzigen Tautropfen am Gras.<\/p>\n<p>Das Erwachen verbiegt dich nicht, so wie ein Tautropfen Mond und Himmel kein Hindernis bereitet. Die Tiefe ist das Ma\u00df der H\u00f6he. <\/p>\n<p>Ist die Zeit kurz oder lang? Um dies zu beurteilen, musst du die die Gr\u00f6\u00dfe des Wassers und die Weite von Himmel und Mond betrachten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/anta-sept1391-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>Wenn du die Wahrheit noch nicht vollkommen in K\u00f6rper und Geist aufgenommen hast, meinst du, dass du ihr bereits gen\u00fcgst.<br \/>\nWenn die Wahrheit deinen K\u00f6rper und Geist ganz ausf\u00fcllt, dann merkst du pl\u00f6tzlich, dass doch noch etwas fehlt. <\/p>\n<p>Wenn sich das Boot von der K\u00fcste entfernt und du inmitten des Meeres um dich blickst, dann siehst du nur ein einziges Rund und keine weitere Gestalt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/anta-sept140-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>Doch das Meer ist weder rund noch eckig, seine Formen sind unz\u00e4hlbar. Es ist mal ein Palast, mal ist es ein Edelstein. Nur in deinem Gesichtskreis erscheint es jetzt wie rund. <\/p>\n<p>So steht es auch bei den zehntausend Dingen: Die Welt des Staubs und die Welt jenseits der Ordnungen erscheinen auf mancherlei Weisen, doch deine Augen sehen und verstehen nur, was im Horizont deines Lernens liegt. <\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/slider_\u00a9Huebner_2013aug_0533-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>Wenn du nach dem Stand der zehntausend Dinge fragst, darfst du nicht nur Eckiges und Rundes sehen, sondern musst die unz\u00e4hligen Erscheinungsm\u00f6glichkeiten der Meere und Berge in allen Himmelsrichtungen erkennen. <\/p>\n<p>Wisse, dass dies nicht nur fern um dich herum, sondern auch direkt vor deinen F\u00fc\u00dfen und f\u00fcr jeden einzelnen Tropfen gilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/slider_\u00a9Huebner_2013aug_0739-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>Ein Fisch st\u00f6\u00dft an kein Ende des Meeres, so weit er auch schwimmt.<br \/>\nEin Vogel st\u00f6\u00dft an keine Grenze des Himmels, so weit er auch fliegt. <\/p>\n<p>Fisch und Vogel waren von Beginn an nicht vom Meer und Himmel getrennt.<br \/>\nBrauchen sie viel davon, so ben\u00fctzen sie einfach viel. Ben\u00f6tigen sie wenig, dann verwenden sie nur wenig. <\/p>\n<p>So kommt es niemals vor, dass sie ihren Bereich nicht ganz ausf\u00fcllten, und es gibt keinen Ort, an dem sie nicht ihre volle Aktivit\u00e4t entfalten. <\/p>\n<p>Wenn ein Vogel den Himmel verl\u00e4sst, dann stirbt er auf der Stelle. Verl\u00e4sst ein Fisch das Meerer, so stirbt er auf der Stelle. <\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/slider_\u00a9Huebner_3186-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>Das Leben wird durch das Meer gelebt. Wisse, dass auch der Himmel Leben bedeutet. <\/p>\n<p>Der Vogel verk\u00f6rpert Leben, der Fisch verk\u00f6rpert Leben.<br \/>\nUnd durch das Leben soll der Vogel verk\u00f6rpert sein, durch das Leben soll der Fisch verk\u00f6rpert sein. <\/p>\n<p>Und dar\u00fcberhinaus soll es immer weitergehen.<br \/>\nMit dem \u00fcbenden Bezeugen und allem Lebenden verh\u00e4lt es sich ebenso.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/slider_\u00a9Huebner_3357-669x272.jpg\" \/><\/p>\n<p>Ein Vogel oder Fisch, der zuerst versucht, das Meer und den Himmel zu vermessen, bevor er darin schwimmt oder fliegt, wird weder Weg noch Ort finden, nicht im Meer und nicht am Himmel.<\/p>\n<p>An diesen Ort gelangt, diesem Gesch\u00e4ft nachgehen, das ist die Vergegenw\u00e4rtigung offenbarer Tiefe. An jenen Weg gelangt, jenem Gesch\u00e4ft nachgehen, das ist die Vergegenw\u00e4rtigung offenbarer Tiefe. <\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/slider_\u00a9Huebner_2013aug_0841c1.jpg\" \/><\/p>\n<p>Jener Weg und dieser Ort sind weder gro\u00df noch klein, sie geh\u00f6ren weder dir noch einem anderen, es gab sie nicht fr\u00fcher doch sie entstehen auch nicht in diesem Augenblick.<\/p>\n<p>Ebenso ist es, wenn du den Buddhaweg \u00fcbend bezeugst. St\u00f6\u00dft du auf die Wahrheit, so durchdringst du die Wahrheit. Findest du eine T\u00e4tigkeit, so \u00fcbst du sie ganz aus. Hier liegt der Ort, der Weg f\u00fchrt hindurch. Und deshalb sind die Grenzen deines Verstehens sind nicht klar umrissen, weil dein Verstehen den selben Ursprung hat und auf der selben \u00dcbung beruht, wie die bodenlose Vertiefung der Wahrheit. <\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/slider_\u00a9Huebner_201406_8700_C7.jpg\" \/><\/p>\n<p>Glaube nicht, dass du an diesem Ort alles klar in dir erkennst und verstehst. Zwar wird der tiefste Erweis unmittelbar vergegenw\u00e4rtigt, doch dadurch vergegenw\u00e4rtigt sich kein verborgenes Sein. Die Vergegenw\u00e4rtigung l\u00e4sst sich nicht fassen.<\/p>\n<p>Als Zenmeister H\u014dtetsu vom Berg Mayoku einmal einen F\u00e4cher benutzte, trat ein M\u00f6nch vor und fragte: &#8222;Die Natur des Windes ist unverg\u00e4nglich. Es gibt keinen Ort, den der Wind nicht erreicht. Weshalb benutzt Ihr trotzdem einen F\u00e4cher, Herr Abt?&#8220; Der Meister erwiderte: &#8222;Du glaubst zu wissen, dass die Natur des Windes unverg\u00e4nglich ist, aber das Prinzip, dass er keinen Ort verfehlt, hast du noch nicht verstanden.&#8220; Der M\u00f6nch fragte: &#8222;Was ist das Prinzip, nach dem es keinen Ort gibt, den der Wind nicht erreicht?&#8220; Da f\u00e4chelte der Meister nur mit dem F\u00e4cher. Der M\u00f6nch verbeugte sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/slider_\u00a9Huebner_201406_8580_C8.jpg\" \/><\/p>\n<p>Das Siegel der Buddhalehre und der lebendige Weg seiner \u00dcbertragung liegen hier. Wenn du glaubst, dass du keinen F\u00e4cher zu benutzen brauchst, da du auch so dem Wind ausgesetzt sei, kennst du weder die Best\u00e4ndigkeit noch die Natur des Windes. Weil der Wind seinem Wesen nach best\u00e4ndig ist, vergegenw\u00e4rtigt der Wind des Buddha-Hauses die Erde als Gold und l\u00e4sst die Milchstra\u00dfe zu Quark werden.<\/p>\n<p>Genj\u014dk\u014dan, das erste Kapitel des Sh\u014db\u014dgenz\u014d. Dies wurde im Mittherbst des Jahres 1233 geschrieben und dem Laiensch\u00fcler Y\u014d K\u014dsh\u016b aus Chinzei geschickt. Im Jahre 1253 eingef\u00fcgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Genj\u014dk\u014dan Vergegenw\u00e4rtigung offenbarer Tiefe Wenn alle Dinge im Licht der Wahrheit erscheinen, dann gibt es Verirren, Erwachen und \u00dcbung, Leben und Tod, Buddhas und sonstige Lebewesen. Wenn die zehntausend Dinge ohne Ich sind, dann gibt es weder Verirren noch Erwachen, weder Buddhas noch sonstige Lebewesen, weder Entstehen noch Vergehen. Weil der Buddhaweg \u00fcber F\u00fclle und Mangel hinweg springt, gibt es Entstehen im Vergehen, Verirren im Erwachen, und alle lebendigen Buddhas. Und dennoch: Die Bl\u00fcten, die du liebst, welken dahin, und das Unkraut sprie\u00dft zu deinem \u00c4rger &#8211; und das ist alles. Dich selbst vorantragen um die zehntausend Dinge zu bezeugen ist Verirren. Dass die zehntausend Dinge fortschreiten und dich \u00fcbend bezeugen ist Erwachen. Wer zum Verirren erwacht: ein Buddha. Wer sich im Erwachen verirrt: ein gew\u00f6hnliches Wesen. Manche erwachen noch aus dem Erwachen. Andere verirren sich inmitten des Verirrens. Wenn Buddhas wahrhaftige Buddhas sind, dann sind sie sich nicht bewusst, Buddhas zu sein. Dennoch sind sie bezeugte Buddhas, die fortfahren, Buddha zu bezeugen. Wenn du mit gesammeltem K\u00f6rper und Geist eine Form erkennst oder einen Klang h\u00f6rst, dann ist das, auch wenn du innig verstehst und erkennst, nicht wie bei einem Spiegel, in dem eine Reflektion erscheint, und auch nicht so wie der Mond im Wasser. Wird eine Seite bezeugt, bleibt die andere dunkel. 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