{"id":5105,"date":"2013-06-09T01:27:34","date_gmt":"2013-06-09T01:27:34","guid":{"rendered":"http:\/\/antaiji.org\/?page_id=5105"},"modified":"2019-08-08T00:09:52","modified_gmt":"2019-08-08T00:09:52","slug":"practice","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/antaiji.org\/de\/practice\/","title":{"rendered":"Retreats und Sesshin"},"content":{"rendered":"<h3>Wonach suchst Du?<\/h3>\n<p>\nIn Antaiji wird unverf\u00e4lschtes Zen ausge\u00fcbt. Das hei\u00dft, dass Zazen nur um seiner selbst willen praktiziert wird. Zazen bringt nichts &#8211; keinen Gewinn. Zazen f\u00fchrt uns auch nicht zu Erleuchtung &#8211; Zazen selbst muss als Ausdruck der Erleuchtung hier gelebt werden.<\/p>\n<p>Jeder einzelne Tag, das ganze Jahr lang, ist in erster Linie dem Zazen gewidmet. Deshalb ist unser Leben einfach. Wir haben keine Gemeinde, und es gibt hier nur ein Minimum an buddistischen Zeremonien. Stattdessen erfordert das selbstversorgende Leben eine Menge Arbeit in den Feldern und W\u00e4ldern ringsum. Unsere Zen-Praxis folgt dem Motto: &#8222;Ein Tag ohne Arbeit ist ein Tag ohne Essen&#8220;. Die Arbeit und das Essen geh\u00f6ren in Antaiji zusammen, jede einzelne unserer Handlungen gr\u00fcndet sich in und zielt gleichzeitig auf die eine Kraft, die uns am Leben erh\u00e4lt. Dieses Leben ist keine erdachte Idealvorstellung, sondern eine \u00dcbung, die sich in unseren t\u00e4glichen Handlungen manifestiert.<\/p>\n<p>Uns geht es nicht darum, zuerst die Welt um uns herum zu \u00e4ndern:<br \/>\nWir m\u00fcssen mit der Revolution in uns selbst beginnen. Das bedeutet harte Arbeit beim Pfl\u00fcgen im Fr\u00fchling, Schwei\u00df beim M\u00e4hen in der Hitze des Sommers, Ernte in Regen und Dreck im Herbst und viel Schnee im Winter, der den Tempel von der Au\u00dfenwelt abschneidet. Dieses Leben stellt f\u00fcr uns jedoch keine Askese dar, sondern wir setzen ganz einfach die urspr\u00fcngliche, ungeschminkte Form des Zen-Lebens in die Praxis um. Das selbstversorgende Leben ist nicht das Ziel selbst: Es dient nur dazu, unsere Praxis des Zazen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Antaiji ist nicht f\u00fcr jeden, doch vielleicht ist es das Richtige f\u00fcr dich?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wonach suchst Du? In Antaiji wird unverf\u00e4lschtes Zen ausge\u00fcbt. Das hei\u00dft, dass Zazen nur um seiner selbst willen praktiziert wird. Zazen bringt nichts &#8211; keinen Gewinn. Zazen f\u00fchrt uns auch nicht zu Erleuchtung &#8211; Zazen selbst muss als Ausdruck der Erleuchtung hier gelebt werden. Jeder einzelne Tag, das ganze Jahr lang, ist in erster Linie dem Zazen gewidmet. Deshalb ist unser Leben einfach. Wir haben keine Gemeinde, und es gibt hier nur ein Minimum an buddistischen Zeremonien. Stattdessen erfordert das selbstversorgende Leben eine Menge Arbeit in den Feldern und W\u00e4ldern ringsum. Unsere Zen-Praxis folgt dem Motto: &#8222;Ein Tag ohne Arbeit ist ein Tag ohne Essen&#8220;. Die Arbeit und das Essen geh\u00f6ren in Antaiji zusammen, jede einzelne unserer Handlungen gr\u00fcndet sich in und zielt gleichzeitig auf die eine Kraft, die uns am Leben erh\u00e4lt. Dieses Leben ist keine erdachte Idealvorstellung, sondern eine \u00dcbung, die sich in unseren t\u00e4glichen Handlungen manifestiert. Uns geht es nicht darum, zuerst die Welt um uns herum zu \u00e4ndern: Wir m\u00fcssen mit der Revolution in uns selbst beginnen. Das bedeutet harte Arbeit beim Pfl\u00fcgen im Fr\u00fchling, Schwei\u00df beim M\u00e4hen in der Hitze des Sommers, Ernte in Regen und Dreck im Herbst und viel Schnee im Winter, der den Tempel von der Au\u00dfenwelt abschneidet. Dieses Leben stellt f\u00fcr uns jedoch keine Askese dar, sondern wir setzen ganz einfach die urspr\u00fcngliche, ungeschminkte Form des Zen-Lebens in die Praxis um. Das selbstversorgende Leben ist nicht das Ziel selbst: Es dient nur dazu, unsere Praxis des Zazen zu erm\u00f6glichen. 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