{"id":7138,"date":"2013-07-10T07:44:53","date_gmt":"2013-07-10T07:44:53","guid":{"rendered":"http:\/\/antaiji.org\/?page_id=7138"},"modified":"2017-08-29T15:28:36","modified_gmt":"2017-08-29T15:28:36","slug":"okumura-mind-and-zazen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/antaiji.org\/de\/dharma\/okumura-mind-and-zazen\/","title":{"rendered":"Affengeist und Pferdewille"},"content":{"rendered":"<h3>Affengeist und Pferdewille<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-4771\" alt=\"Muho\" src=\"https:\/\/antaiji.org\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/slider_\u00a9Huebner_4422-940x350.jpg\" \/><\/p>\n<p>Ich erinnere mich daran, dass in dem Dojo, in dem ich in Deutschland als Student praktizierte, regelm\u00e4\u00dfig gesagt wurde, dass Zazen &#8222;unbewusst, nat\u00fcrlich, automatisch&#8220; praktiziert werden solle. Niemand hatte zu dieser Zeit Probleme mit der Idee, dass die Praxis &#8222;nat\u00fcrlich&#8220; sein soll. Selbstverst\u00e4ndlich sollte sie &#8222;nat\u00fcrlich&#8220; sein, aber wie k\u00f6nnen wir &#8222;nat\u00fcrlich&#8220; sein, wenn wir von Begriffen wie &#8222;automatisch&#8220; und &#8222;unbewusst&#8220; eingeengt sind? <\/p>\n<p>Das h\u00f6rte sich nahezu wie das Gegenteil von &#8222;nat\u00fcrlich sein&#8220; an, so als ob wir Roboter werden m\u00fcssten &#8211; k\u00fcnstliche, unnat\u00fcrliche Wesen. Ging es in der Zen-Praxis nicht darum sein Leben bewusster zu leben? Sich jedes einzelnen Atemzuges, jedes einzelnen Schrittes bewusst zu sein? Ich habe bereits versucht darauf eine Antwort zu geben: Wenn wir versuchen, bewusst zu sein, schaffen wir nur eine Kluft zwischen &#8222;uns&#8220; und dem &#8222;Objekt&#8220; unseres Bewusstseins. &#8222;Unbewusst&#8220; zu praktizieren bedeutet, eins zu sein mit allem was du tust. &#8222;Nat\u00fcrlich&#8220; heisst im Japanischen &#8222;shizen&#8220;, was soviel bedeutet wie: &#8222;Von selbst sein, durch sich selbst sein&#8220;. &#8222;Automatisch&#8220; andererseits ist &#8222;jido(teki)&#8220;, und bedeutet &#8222;sich durch sich selbst bewegen&#8220;. Es ist also ziemlich offensichtlich, dass die beiden Begriffe sehr nahe beieinander liegen &#8211; wenn wir &#8222;unbewusst, nat\u00fcrlich, automatich&#8220; praktizieren, sind wir eins mit dem was wir tun (&#8222;unbewusst&#8220; &#8211; keine Trennung). Das bedeutet, dass die Praxis nichts als die Praxis ist (&#8222;nat\u00fcrlich&#8220; &#8211; kein Ziel), dass die Praxis selbst die Praxis praktiziert (&#8222;automatisch&#8220; &#8211; kein Ego-Subjekt). <\/p>\n<p>Das ist die Praxis, die Shakyamuni Buddha manifestierte, als er vor 2500 Jahren unter dem Bodhibaum sa\u00df: Zazen. Bedauerlicherweise wurde diese \u00dcbung nicht immer richtig verstanden und weitergegeben. Oft denken die Leute, Zazen bedeute einfach nur unbeweglich mit dem K\u00f6rper dazusitzen, w\u00e4hrend der wesentliche Teil der Praxis auf einer &#8222;spirituellen Ebene&#8220; liege: Den Geist konzentrieren, achtsam sein, zur Erleuchtung gelangen. Sie gehen sogar so weit, &#8222;Za-Zen&#8220; in zwei Teile aufzuteilen, und zu sagen, dass &#8222;Zen (Dhyana)&#8220; wesentlich wichtiger sei als &#8222;Za (Sitzen)&#8220;. <\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist Zen-Praxis eine Religion &#8211; und nicht etwa eine K\u00f6rper-Heiltherapie, und daher ist es auch nicht falsch zu sagen, dass es im Zen um den Geist und um Erleuchtung geht. Aber dieser Geist kann nicht von der k\u00f6rperlichen \u00dcbung getrennt werden: Die Sitzhaltung selbst ist ein Ausdruck des Geistes &#8211; die Praxis ein Ausdruck von Satori. Das ist der Punkt, auf den Dogen Zenji immer wieder hinweist, und es ist diese Praxis, die Sawaki Roshi im letzten Jahrhundert wiederentdeckt hat. Daher ist f\u00fcr mich traurig, zu sehen, dass es immer noch viele Zen-\u00dcbende gibt, die sich selbst Sch\u00fcler von Meister Dogen nennen, und die trotzdem glauben, dass Zen eine Sache des Geistes und nicht des K\u00f6rpers sei. Sie glauben, dass es um Satori gehe &#8211; und nicht um das Sitzen mit verschr\u00e4nkten Beinen. <\/p>\n<p>Damit kehren sie aber in die Sackgasse der &#8222;shi-kan (samatha\/vipassana)&#8220;-Meditation zur\u00fcck, in der die M\u00f6nche der Tendai-Schule sich zur Zeit Dogens verlaufen hatten. Diese Meditations-Praxis beruht auf der Idee, dass wir &#8222;stille Meditation (samatha\/shi)&#8220; mit unserem K\u00f6rper praktizeren, aber die &#8222;Einsicht-Meditation (vipassana\/kan)&#8220;, die wir mit dem Geist praktizieren, das Wesentliche sei. Aber wie k\u00f6nnen wir denn unseren Geist erfassen, wenn wir ihn von der k\u00f6rperlichen \u00dcbung absondern? <\/p>\n<p>Das erinnert mich an die erste Lehrrede Bodhidharmas, die er gab, als er die Praxis nach China \u00fcberlieferte.<br \/>\nAls er gefragt wurde, was f\u00fcr ein Verdienst wir von der Praxis des Buddhismus erwarten k\u00f6nnen, war seine Antwort: &#8222;Gar kein Verdienst!&#8220;<br \/>\nAls er daraufhin gefragt wurde, was die tiefste Wahrheit des Buddhismus sei, antwortete er: &#8222;Nur leere, offene Weite &#8211; \u00fcberhaupt nichts zu erfassen.&#8220;<br \/>\nAuf die Frage, f\u00fcr wen er sich \u00fcberhaupt halte, antwortete er schlie\u00dflich: &#8222;Keine Ahnung &#8211; ich weiss es nicht.&#8220;<br \/>\nDanach ging er in die Berge, um dort neun Jahre lang alleine vor einer Wand zu sitzen. Schlie\u00dflich kam der zweite Patriarch mitten im Winter zu ihm und bat ihn sein Sch\u00fcler werden zu d\u00fcrfen. Bodhidharma ignorierte ihn zuerst. Nachdem er eine Nacht lang im Schnee stand, hackte sich der zweite Patriarch seinen linken Arm ab und dr\u00e4ngte: &#8222;Mein Geist kann keinen Frieden finden. Bitte helft mir, Geistesruhe zu erlangen.&#8220;<br \/>\nIst das nicht genau das, was wir alle wollen? Geistesruhe? Bodhidharma hilft ihm, indem er ihm sagt: &#8222;Zeige mir deinen Geist und ich werde ihm Frieden schenken.&#8220;<br \/>\nDer zweite Patriarch antwortete darauf: &#8222;Ich habe ihn schon so lange gesucht, aber ich kann ihn noch immer nicht fassen!&#8220;<br \/>\nBodhidharma erwiderte: &#8222;Nun schau, hat dein Geist nicht bereits Frieden?&#8220; <\/p>\n<p>Du wirst keine Geistesruhe finden, solange du versuchst, deinen Geist zu manipulieren, versuchst achtsam zu sein usw. Wie kann Geistesruhe erlangt werden? Bodhidharma gab vor der Wand sitzend die Antwort. <\/p>\n<p>Das gleiche wird im Ch\u00fceh-Kuan Lun (Jap. Zekkanron), einem Dialog zwischen Meister und Sch\u00fcler, ausgedr\u00fcckt, der wie folgt anf\u00e4ngt:<br \/>\n&#8222;Der gro\u00dfe Weg kann nicht mit dem Geist erfasst werden, er kann nicht mit Worten ausgedr\u00fcckt werden. Trotzdem steht ein Sch\u00fcler auf und fragt den Meister.<br \/>\nSch\u00fcler: &#8222;Was ist der Geist? Und was ist Geistesruhe?&#8220;<br \/>\nMeister: &#8222;H\u00f6re auf vorzugeben, einen Geist zu haben. H\u00f6re auf zu versuchen, diesen zur Ruhe zu bringen: Dies bedeutet Geistesruhe.&#8220;<br \/>\nSch\u00fcler: &#8222;Wenn da kein Geist ist, wie k\u00f6nnen wir dann den gro\u00dfen Weg erlernen?&#8220;<br \/>\nMeister: &#8222;Selbst wenn du einen Geist h\u00e4ttest, k\u00f6nntest du den Weg nicht erfassen &#8211; der Weg ist vollst\u00e4ndig jenseits von Dingen wie dem &#8222;Geist&#8220;&#8220; &#8230;&#8220; <\/p>\n<p>Das Eihei Koroku von Meister Dogen wurde vor Kurzem ins Englische \u00fcbersetzt. In Buch 5 ist folgender Text zu finden: &#8222;Augen sind waagrecht, die Nase senkrecht, die Kopfspitze ragt bis zum Himmel und die Ohren liegen in einer Linie \u00fcber den Schultern. Genau zu diesem Zeitpunkt, wie ist es da? Nach einer Pause sagte Dogen: Kontrolliert weder den Affengeist noch den Pferdewillen. Praktiziert wie ein Lotus im Feuer.&#8220; <\/p>\n<p>Das erinnert mich auch an Dogens Anweisung, zu \u00fcben &#8222;als ob unser Kopf in Flammen steht&#8220;. K\u00fcmmere dich nicht um deinen verr\u00fcckten Geist &#8211; du hast keine Zeit, dich mit &#8222;Achtsamkeit&#8220; zu besch\u00e4ftigen. Dein Zazen muss eine brennende Flamme sein. <\/p>\n<p>Ebenfalls aus Buch 5: &#8222;Zu sagen &#8222;genau dieser Geist ist Buddha&#8220; ist Wahnsinn. Direkt auf den menschlichen Geist zu zeigen ist so distanziert wie der Himmel von der Erde&#8230;&#8220; <\/p>\n<p>Und dann noch die bekannte Rede \u00fcber die Atmung: &#8222;M\u00f6nche im Flickengewand, in Zazen solltet ihr zuerst einmal in der richtigen Haltung sitzen &#8230; in der Schule des kleinen Fahrzeugs benutzen die Leute das Z\u00e4hlen der Atemz\u00fcge um den Atem zu regeln. Das Aus\u00fcben des Weges der Buddha-Vorfahren ist jedoch immer verschieden von der des kleinen Fahrzeugs: &#8222;Selbst wenn du den Geist eines auss\u00e4tzigen wilden Fuchses hast &#8211; praktiziere niemals die Praxis der Selbstkontrolle der zwei Fahrzeuge.&#8220; &#8230;&#8220; <\/p>\n<p>Dann zitiert Dogen den Weg des Mahayana zur Regulierung des Atems, wie er ihn von seinem Meister Tendo Nyojo Zenji gelernt hat: &#8222;Der Atem kommt und geht vom Tanden (Unterbauch) aus, trotzdem kommt er von nirgendwo und geht nirgendwo hin. Ein- und Ausatem sind weder lang noch kurz&#8230;&#8220; <\/p>\n<p>Einer der \u00dcbersetzer des Buches, ein Dharma-Gro\u00dfonkel von mir, besuchte vor einigen Tagen Antaiji, und wir unterhielten uns \u00fcber die Schwierigkeit bei der \u00dcbersetzung von Dogens Texten. Es scheint oft genauso schwierig zu sein, wie &#8222;Alice im Wunderland&#8220; \u00fcbersetzen zu wollen: Ein \u00dcbersetzer wird in der Regel \u00fcberlegen, was die Worte im Original bedeuten, und sich dann f\u00fcr einen Text in der Sprache entscheiden, in die er den Text \u00fcbersetzt, der die selbe Bedeutung hat. Aber mit &#8222;Alice&#8220; ist das unm\u00f6glich. Es gibt kaum eine Bedeutung jenseits der Worte selbst. Mit Dogen ist es das Gleiche. Wenn man nur die Bedeutung \u00fcbersetzt, verliert man die H\u00e4lfte des Inhalts. Trotzdem ist es das, was die meisten \u00dcbersetzer tun wollen: Die Bedeutung des Textes wiedergeben &#8211; und nicht die Worte selbst. Es ist gesunder Menschenverstand zu denken, dass es die Bedeutung ist, die wichtig ist, und nicht die Worte selbst. Interessanterweise finden wir in Dogens Werk einen Beitrag von Dogen selbst \u00fcber die &#8222;Worte (ku)&#8220; und die &#8222;Bedeutung (i)&#8220;. Er sagt, dass beide &#8222;Sein-Zeit (uji)&#8220; sind, aber es scheint beinahe so, als ob er mehr Gewicht auf die Worte als auf die Bedeutung legt. Wie kann das sein? <\/p>\n<p>Dogen Zenji weiss &#8211; genauso wie die Philosophen des 20. Jahrhunderts &#8211; genau, dass die Bedeutung eines Dings nicht von dessen Ausdruck getrennt werden kann. Bedeutung und Ausdruck sind eins, genauso wie \u00dcbung und Erleuchtung eins sind, K\u00f6rper und Geist eins sind, und Zazen eins ist: Einfach nur tun, nur eins sein. Dieses &#8222;einfach nur&#8220; ist &#8222;shikan&#8220; im Japanischen und mit diesem Ausdruck ersetzte Dogen Zenji die Tendai-Theorie von &#8222;shi-kan&#8220; (zwei verschiedenen Schriftzeichen): Anhalten und Betrachten. <\/p>\n<p>Dieses &#8222;Eins-Sein&#8220; ist jedoch nicht nur eine Theorie. Es ist unsere \u00dcbung. Und in der \u00dcbung m\u00fcssen wir mit einem der beiden Aspekte anfangen: Bedeutung oder Ausdruck, Geist oder K\u00f6rper, Erleuchtung oder \u00dcbung. Unser gesunder Menschenverstand scheint uns zu sagen, dass die Betonung auf Bedeutung, Geist und Erleuchtung liegen sollte. Dogen Zenji kehrt diese Idee um, er sagt: &#8222;Fangt mit diesem K\u00f6rper, dieser Praxis und diesem Ausdruck in eurem t\u00e4glichen Leben an.&#8220; Und Sawaki Roshi bringt die Sache schlie\u00dflich auf den Punkt, indem er sagt: &#8222;Zen ist nicht spirituell, tue es einfach mit diesem K\u00f6rper.&#8220; <\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich gibt es eine ziemlich gro\u00dfe Anzahl ernsthafter Mahayana-M\u00f6nche in Japan, aber auch in Korea und vielleicht in China, die sich mit dieser Praxis des &#8222;einfach nur Tuns&#8220;, des &#8222;einfach nur Eins-Seins&#8220; unzufrieden f\u00fchlen. Einige von ihnen gehen sogar nach Thailand oder Myanmar, um dort die Bikkhu-Gebote des Theravada-Buddhismus anzunehmen. Einer meiner Dharma-Br\u00fcder ging diesen Weg. Er sagte: &#8222;Einfach nur sitzen ist wie ein Drache ohne Aug\u00e4pfel.&#8220; Was er meinte war, dass er nur \u00e4u\u00dferlich praktizierte (mit dem K\u00f6rper), aber das die Essenz (Satori) fehlte. Jetzt lebt er irgendwo im Dschungel in S\u00fcdost-Asien. Das ist in Ordnung &#8211; es ist seine Entscheidung und seine Praxis. Aber ich frage mich selbst: &#8222;Wer sagte dir wie ein Drache ohne Aug\u00e4pfel zu praktizieren? Muss Zazen nicht praktiziert werden wie ein Drache, der ins Wasser eintaucht?&#8220; Wenn du bemerkst, dass du deine Aug\u00e4pfel verloren hast, wird sie niemand f\u00fcr dich finden. Du musst sie selbst suchen, und du wirst sie nirgendwo anders als in deiner \u00dcbung hier und jetzt mit diesem K\u00f6rper finden. Deine Aug\u00e4pfel warten nicht irgendwo da drau\u00dfen im tiefen Dschungel oder auf einer Bergspitze im Himalaya auf dich. Wenn deine \u00dcbung nur nach Au\u00dfen gerichtet ist, solltest du tiefer in &#8222;einfach nur Tun&#8220; eindringen. <\/p>\n<p>&#8222;Einfach nur Tun&#8220; bedeutet nat\u00fcrlich nicht, einfach nur so auf einem Kissen rumzusitzen. Ein Taifun hat letzten Monat einen Teil der Stra\u00dfe zum Antaiji weggewaschen. Die Garage wurde weggeblasen und wir hatten kein Trinkwasser, da der Wasserdamm mit Schlamm und Steinen \u00fcberschwemmt war &#8211; genau wie im Herbst 1990, als ich das erste Mal hier war. Zwei Tage lang schaufelten wir Dreck im Regen. Keine Zeit um \u00fcber Dinge nachzudenken wie: Ist dies nun \u00dcbung? Tue ich es richtig? Ist dies wirklich der Buddha-Weg? Einfach nur schaufeln, schaufeln, schaufeln&#8230; <\/p>\n<p>Lasst mich mit einem Zitat aus einem Buch von Sawaki Roshi, das ich gerade \u00fcbersetze, abschlie\u00dfen: &#8222;Je mehr du dich mit deinem Affengeist und Pferdewillen befasst, desto verr\u00fcckter wird dieser Affen- und Pferde-Geist im Kreis herumspringen und seinen Spa\u00df mit dir treiben. Du kannst Zazen praktizieren, Nenbutsu aus\u00fcben (den Namen Amithaba Buddhas rezitieren), die Gebote so strikt einhalten wie du willst &#8211; du kannst warten bis du steinalt wirst: Du wirst deine Illusionen niemals loswerden. Wie verzweifelt du auch versuchst, deine Illusionen auszul\u00f6schen, du wirst nicht den Zustand des Nicht-Denkens oder Nicht-Geistes erreichen &#8211; du wirst dich nur selbst verr\u00fcckt machen!&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Affengeist und Pferdewille Ich erinnere mich daran, dass in dem Dojo, in dem ich in Deutschland als Student praktizierte, regelm\u00e4\u00dfig gesagt wurde, dass Zazen &#8222;unbewusst, nat\u00fcrlich, automatisch&#8220; praktiziert werden solle. Niemand hatte zu dieser Zeit Probleme mit der Idee, dass die Praxis &#8222;nat\u00fcrlich&#8220; sein soll. Selbstverst\u00e4ndlich sollte sie &#8222;nat\u00fcrlich&#8220; sein, aber wie k\u00f6nnen wir &#8222;nat\u00fcrlich&#8220; sein, wenn wir von Begriffen wie &#8222;automatisch&#8220; und &#8222;unbewusst&#8220; eingeengt sind? 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