{"id":13858,"date":"2016-02-13T02:27:56","date_gmt":"2016-02-13T02:27:56","guid":{"rendered":"http:\/\/antaiji.org\/?p=13858"},"modified":"2016-02-13T02:28:58","modified_gmt":"2016-02-13T02:28:58","slug":"20160213-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/antaiji.org\/de\/20160213-2\/","title":{"rendered":"Taiga spricht auf Japanisch &uuml;ber &#8222;Juundoshiki&#8220; (mit deutschem Text), 13. Februar 2016"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p><div class=\"youtube\" id=\"xK5t6z-eqlU\" style=\"width: 560px; height: 315px;\"><\/div>\n<\/p>\n<p>Deutsche &Uuml;bersetzung der Textstelle von Dogen, um die es geht:<\/p>\n<p>1) Wer zum Geist des Weges erwacht ist und sich nicht um Namen und Rang schert, soll eintreten! Wem es nicht um diese eine Sache geht, soll drau\u00dfen bleiben. Wenn sich einer in die Halle verirrt, der nicht hier hergeh\u00f6rt, dann muss er nach gr\u00fcndlichem \u00dcberlegen der Halle verwiesen werden.<br \/>\nSeid euch im Klaren dar\u00fcber, dass Rang und Namen keine Rolle mehr spielen d\u00fcrfen, wenn einer auch nur ein Bruchst\u00fcck vom Geist des Weges erkannt hat. Doch in Tausend Welten gibt es kaum einen, der es wirklich hat. In unserem Land ist dies das erste Beispiel einer Gemeinschaft des Weges. Lasst sie uns f\u00fcr die Nachwelt beh\u00fcten. <\/p>\n<p>2) Die Gemeinschaft in der Halle soll sich vertragen wie Milch und Wasser. Unterst\u00fczt euch gegenseitig bei dem Bem\u00fchen, den Weg zu gehen. Heute seid ihr \u00c4ltere und J\u00fcngere auf dem Weg, sp\u00e4tere Generationen werden nur Buddhas und Patriarchen sehen. Jeder einzelne von euch muss die eine Sache finden, die schwer zu finden ist. \u00dcbt die eine Sache, die schwer zu \u00fcben ist. Mit K\u00f6rper und Geist \u00fcben Buddhas und Patriarchen diese eine Sache, ohne sie nur einen Augenblick zu vergessen. Auch ihr solltet ohne Fehl zu Buddhas und Patriarchen werden.<br \/>\nIhr habt Haus und Heimat verlassen. Nichts als Wolken und Wasser tragen euch. Mehr als Vater und Mutter solltet ihr der Gemeinschaft daf\u00fcr danken, dass sie nicht nur euren Leib versorgt, sondern euch den Weg weist. Vater und Mutter haben euch dieses Leben geschenkt. Die Gemeinschaft schenkt euch das ewige Leben auf dem Weg. <\/p>\n<p>3) Ihr solltet nicht gerne in die Stadt ausgehen. Nur in dringenden F\u00e4llen ist es erlaubt, das Kloster einmal im Monat zu verlassen. In alten Zeiten lebten die M\u00f6nche in den Bergen und praktizierten tief im Wald. Sie verkehrten nicht mit den Leuten, von allen Gesch\u00e4fte lie\u00dfen sie los. Sie stellten ihr Licht unter den Scheffel, niemand konnte ihre Spuren sehen. Von ihrem Beispiel sollten wir heute lernen.<br \/>\nJetzt ist der Zeitpunkt, um das Feuer auf dem Haupt zu l\u00f6schen. Weh dem, der diese Zeit mit weltlichen Gesch\u00e4ften zu verdeuden. Weh dem! Nichts bleibt, wie es war. Das Leben ist wie ein Tautropfen &#8211; niemand wei\u00df, wann er vom Grashalm f\u00e4llt. Mein Beileid gilt jedem, der seine Gelegenheit verpasst. <\/p>\n<p>4) In dieser Halle solltet ihr nicht lesen, nicht einmal B\u00fccher \u00fcber Zen. Die Halle ist f\u00fcr die \u00dcbung des Weges da. Wer die alten Schriften studieren will, um damit auf sich selbst zu reflektieren, sollte das drau\u00dfen an einem hellen Fenster tun. Verschwendet keine Zeit, gebt alles an die \u00dcbung. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche &Uuml;bersetzung der Textstelle von Dogen, um die es geht: 1) Wer zum Geist des Weges erwacht ist und sich nicht um Namen und Rang schert, soll eintreten! Wem es nicht um diese eine Sache geht, soll drau\u00dfen bleiben. Wenn sich einer in die Halle verirrt, der nicht hier hergeh\u00f6rt, dann muss er nach gr\u00fcndlichem \u00dcberlegen der Halle verwiesen werden. Seid euch im Klaren dar\u00fcber, dass Rang und Namen keine Rolle mehr spielen d\u00fcrfen, wenn einer auch nur ein Bruchst\u00fcck vom Geist des Weges erkannt hat. Doch in Tausend Welten gibt es kaum einen, der es wirklich hat. In unserem Land ist dies das erste Beispiel einer Gemeinschaft des Weges. Lasst sie uns f\u00fcr die Nachwelt beh\u00fcten. 2) Die Gemeinschaft in der Halle soll sich vertragen wie Milch und Wasser. Unterst\u00fczt euch gegenseitig bei dem Bem\u00fchen, den Weg zu gehen. Heute seid ihr \u00c4ltere und J\u00fcngere auf dem Weg, sp\u00e4tere Generationen werden nur Buddhas und Patriarchen sehen. Jeder einzelne von euch muss die eine Sache finden, die schwer zu finden ist. \u00dcbt die eine Sache, die schwer zu \u00fcben ist. Mit K\u00f6rper und Geist \u00fcben Buddhas und Patriarchen diese eine Sache, ohne sie nur einen Augenblick zu vergessen. Auch ihr solltet ohne Fehl zu Buddhas und Patriarchen werden. Ihr habt Haus und Heimat verlassen. Nichts als Wolken und Wasser tragen euch. Mehr als Vater und Mutter solltet ihr der Gemeinschaft daf\u00fcr danken, dass sie nicht nur euren Leib versorgt, sondern euch den Weg weist. Vater und Mutter haben euch dieses Leben geschenkt. Die Gemeinschaft schenkt euch das ewige Leben auf dem Weg. 3) Ihr solltet nicht gerne in die Stadt ausgehen. Nur in dringenden F\u00e4llen ist es erlaubt, das Kloster einmal im Monat zu verlassen. 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