{"id":17311,"date":"2019-03-12T05:39:11","date_gmt":"2019-03-12T05:39:11","guid":{"rendered":"https:\/\/antaiji.org\/?p=17311"},"modified":"2019-03-17T02:56:34","modified_gmt":"2019-03-17T02:56:34","slug":"20190312","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/antaiji.org\/de\/20190312\/","title":{"rendered":"Hitoshi Nagai: Penetre und ich (2-7\/8\/9 Wenn du etwas tun must, das keinen Spa\u00df macht) &#038; um die Halle herum, 12. M\u00e4rz 2019"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/SNiwk4QAVZc\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><b>Hitoshi Nagai:<br \/>\nPenetre und ich<\/b><\/p>\n<p><b>2-7 Wenn du etwas tun musst, das keinen Spa\u00df macht (1)<\/b><\/p>\n<p>Ich: Was kann man tun, wenn man etwas tun muss, das einem keinen Spa\u00df macht?<br \/>\nPenetre: Was meinst du? Deine Hausaufgaben?<br \/>\nIch: Nein, eher denke ich an den Fall, wenn man sich bei jemandem entschuldigen muss, oder wenn man um etwas bitten muss, was einem peinlich ist.<br \/>\nPenetre: Das ist doch nicht so schwierig!<br \/>\nIch: Vielleicht nicht f\u00fcr dich. F\u00fcr mich schon!<br \/>\nPenetre: Gut, dann will ich dir einen kleinen Tipp geben. Zun\u00e4chst musst du dir sagen, dass das, was dir keinen Spa\u00df macht, trotzdem das Richtige ist. Der zweite Schritt besteht darin, sich vorzunehmen, es auch wirklich zu tun \u2013 und dann etwas zu warten, ganz entspannt. Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, an dem du es \u2013 ganz von selbst! \u2013 tust. Du musst nur darauf warten. Wichtig ist nur, es ganz von selbst zu tun. \u201eGanz von selbst\u201c bedeutet, dass du es ohne Absicht tust. <b>Du musst auf den Zeitpunkt warten, an dem du etwas ganz von selbst, unwillk\u00fcrlich tun kannst<\/b>. Wenn du dich daran gew\u00f6hnst, gelingt es dir irgendwann, dein ganzes Leben ganz von selbst zu leben. Dann hast du das Leben gemeistert.<br \/>\nIch: Glaubst du, dass ich das wirklich kann?<br \/>\nPenetre: Probiere es einmal aus, wenn du etwas sagen musst. Warte auf den Zeitpunkt, an dem es dir wie von selbst \u00fcber die Lippen kommt. Zur Not kannst du ja immer noch sagen, es sei dir einfach nur so \u00fcber die Lippen gekommen. Wenn es dir gelingt, mit immer weniger Absicht zu kommunizieren, dann wird es am Ende nichts mehr geben, dass dir keinen Spa\u00df macht.<br \/>\nIch: Wirklich?<\/p>\n<p><b>2-8 Wenn du etwas tun must, das keinen Spa\u00df macht (2)<\/b><\/p>\n<p>Ich: Wenn ich ehrlich sein soll, muss ich zugeben, dass mir die Hausaufgaben auch keinen Spa\u00df machen. Glaubst du, dass es mir gelingen k\u00f6nnte, die Hausaufgaben auch \u201eganz von selbst\u201c zu machen?<br \/>\nPenetre: Nat\u00fcrlich geht das. Du musst nur nach derselben Methode vorgehen. Bei allem, was du auf diese Weise tust, ist es wichtig, dass du damit anf\u00e4ngst, ohne dar\u00fcber nachzudenken, wie viel noch vor dir liegt. <b>Du musst dir also nicht vornehmen, alles bis zum Ende zu machen. Du musst dir nur vornehmen, damit anzufangen. Der einzige Schritt, der z\u00e4hlt, ist der erste. Der Rest kommt von selbst. <\/b><br \/>\nIch: Dann werfe ich bestimmt alles hin, bevor ich ans Ende gekommen bin, meinst du nicht?<br \/>\nPenetre: Du musst nur ganz von selbst weitermachen.<br \/>\nIch: \u2026<br \/>\nPenetre: Und jetzt will ich dir noch einen Tipp geben, wie man eine Pause einlegt.<br \/>\nIch: Eine Pause?<br \/>\nPenetre: Egal was du tust, mache zu dem Zeitpunkt eine Pause, wenn es dir anf\u00e4ngt, Spa\u00df zu machen.<br \/>\nIch: Ist es nicht besser, eine Pause einzulegen, wenn man einen bestimmten Teil der Aufgaben hinter sich gebracht hat?<br \/>\nPenetre: Nein, umgekehrt. Wenn du glaubst, einen Teil der Aufgaben hinter dir zu haben, ist es schwierig, dich zum Weitermachen zu motivieren. Besser ist es aufzuh\u00f6ren, bevor eine Aufgabe erledigt ist, denn dann wird dich die unerledigte Aufgabe ganz von selbst zum Weitermachen bringen.<\/p>\n<p><b>2-9 Warum muss man Hausaufgaben machen? Was den Optimisten vom Pessimisten unterscheidet<\/b><\/p>\n<p>Ich: Warum muss man \u00fcberhaupt Lernen?<br \/>\nPenetre: Ist dir das immer noch nicht klar? Zum Vergn\u00fcgen! Du musst jetzt lernen, damit du sp\u00e4ter mehr Geschmack und Vergn\u00fcgen am Leben hast. Wenn du ans Leben im Ganzen denkst, musst du jetzt lernen, damit du das gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Vergn\u00fcgen hast.<br \/>\nIch: Ich verstehe nicht, warum man lernen muss, um sich zu vergn\u00fcgen. Vergn\u00fcgen kann ich mich auch so! Warum soll ich mir das Vergn\u00fcgen f\u00fcr sp\u00e4ter aufheben, wenn ich mich schon heute vergn\u00fcgen kann?<br \/>\nPenetre: Erinnerst du dich an das Gespr\u00e4ch, als ich den Unterschied zwischen einem anst\u00e4ndigen Menschen und einem, dem nicht zu helfen ist, erw\u00e4hnte (siehe 1-3)? Ein anst\u00e4ndiger Mensch ist dazu in der Lage, die eigene Gegenwart f\u00fcr die eigene Zukunft zu opfern. Wer dagegen die eigene Zukunft f\u00fcr die eigene Gegenwart opfert, dem ist nicht zu helfen. Und einen Menschen, der sich f\u00fcr andere opfert, nennt man einen guten Menschen, w\u00e4hrend ein Mensch, der die anderen f\u00fcr sich opfert, ein schlechter Mensch ist. Wichtig ist, dass nur ein anst\u00e4ndiger Mensch zu einem guten oder schlechten Menschen werden kann. Wem nicht zu helfen ist, der kann noch nicht einmal zu einem anst\u00e4ndigen schlechten Menschen werden!<br \/>\nIch: Aber du hast auch gesagt, dass der Unterschied zwischen einem echten Optimisten und einem echten Pessimisten noch wichtiger ist, nicht wahr?<br \/>\nPenetre: Ja, genau darum geht es mir. Der einzige Weg f\u00fcr einen Pessimisten, zu einem anst\u00e4ndigen Menschen zu werden, besteht darin, sich irgendwo <b>eine Lebensanschauung und ein h\u00f6heres Ziel<\/b> zu besorgen. Ein Pessimist muss seinem gegenw\u00e4rtigen Leben dadurch einen Sinn verleihen, in dem er es von einer h\u00f6heren Warte aus betrachtet. Ein Optimist hat das nicht n\u00f6tig. <b>Selbst das, was er in der Gegenwart tun muss, um sich in der Zukunft zu vergn\u00fcgen, wird f\u00fcr einen Optimisten zum Vergn\u00fcgen<\/b>. Alles, was er f\u00fcr andere tut, tut der Optimist nur zum eigenen Vergn\u00fcgen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/l_CySvVSM_g\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hitoshi Nagai: Penetre und ich 2-7 Wenn du etwas tun musst, das keinen Spa\u00df macht (1) Ich: Was kann man tun, wenn man etwas tun muss, das einem keinen Spa\u00df macht? Penetre: Was meinst du? Deine Hausaufgaben? Ich: Nein, eher denke ich an den Fall, wenn man sich bei jemandem entschuldigen muss, oder wenn man um etwas bitten muss, was einem peinlich ist. Penetre: Das ist doch nicht so schwierig! Ich: Vielleicht nicht f\u00fcr dich. F\u00fcr mich schon! Penetre: Gut, dann will ich dir einen kleinen Tipp geben. Zun\u00e4chst musst du dir sagen, dass das, was dir keinen Spa\u00df macht, trotzdem das Richtige ist. Der zweite Schritt besteht darin, sich vorzunehmen, es auch wirklich zu tun \u2013 und dann etwas zu warten, ganz entspannt. Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, an dem du es \u2013 ganz von selbst! \u2013 tust. Du musst nur darauf warten. Wichtig ist nur, es ganz von selbst zu tun. \u201eGanz von selbst\u201c bedeutet, dass du es ohne Absicht tust. Du musst auf den Zeitpunkt warten, an dem du etwas ganz von selbst, unwillk\u00fcrlich tun kannst. Wenn du dich daran gew\u00f6hnst, gelingt es dir irgendwann, dein ganzes Leben ganz von selbst zu leben. Dann hast du das Leben gemeistert. Ich: Glaubst du, dass ich das wirklich kann? Penetre: Probiere es einmal aus, wenn du etwas sagen musst. Warte auf den Zeitpunkt, an dem es dir wie von selbst \u00fcber die Lippen kommt. Zur Not kannst du ja immer noch sagen, es sei dir einfach nur so \u00fcber die Lippen gekommen. 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