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    Zwei Buecher von Seigaku und Uchiyama Roshi, 16. Oktober 2013

Zwei Buecher von Seigaku und Uchiyama Roshi, 16. Oktober 2013

Hier stelle ich zwei neue japanische Buecher von Uchiyama Roshi und Seigaku vor. Seigaku hat in Berlin ein Dojo, dessen Facebook-Seite hier zu finden ist:
https://www.facebook.com/undoinberlin
Und das hier ist sein“Unsui Cafe“ auf Japanisch:
http://unsui.net/

Seigaku hat inzwischen zwei Buecher auf Japanisch raus, von Uchiyama gibt es natuerlich Dutzende. sdas neusete ist eine Sammlung von Zitaten aus Buechern und Briefen, zusammengestellt von Kushiya Shusoku, der auch die Zitatsammlungnen von Sawaki herausgegeben hat (in deutscher Uebersetzung von Muho beim Angkor-Verlag erhaeltlich).

Links zu den Buechern beim japanesischen Amazon:


坐ればわかる


身体と心が美しくなる禅の作法


内山興正老師いのちの問答

Yoshins Dharma-Vortrag: “Zazen is getting comfortable with the fence sticking up your bum”, 15. Oktober 2013

Heute war wieder einmal Ein-Tages-Sesshin. Ausser dem 5-Tages-Sesshin am Anfang des Monats haben wir diese „Minisesshin“ am 10., 15., 20. und 25. des Monats. Wir sitzen dann von 4:00 Uhr frueh bis 15:00, mit Fruehstueck um 9:00 Uhr und Curry-Reis um 15:15. Der Abend ist dann frei.
Das Sesshin heute wurde kurz vor Mittag fuer eine Stunde unterbrochen, waehrend der sieben von uns den Reis vom Bambusgeruest in die Scheune transportierten, damit er nicht vom Taifun, der hier in der Nacht durchziehen soll, davon geblasen wird.

An den Abenden vor Sesshin halten die Klosterbewohner abwechselnd Dharma-Vortraege. Gestern war Yoshin aus Australien an der Reihe. Sie sprach ueber die Shobogenzo Zuimonki Kapitel 3-10, 3-11 und 3-12.

Den Text auf Englisch gibt es online hier:
http://global.sotozen-net.or.jp/common_html/zuimonki/03-10.html
http://global.sotozen-net.or.jp/common_html/zuimonki/03-11.html
http://global.sotozen-net.or.jp/common_html/zuimonki/03-12.html

Arbeit an der Steinmauer, 14. Oktober 2013

Bereits fuenf Jahre sind vergangen, seit wir den ersten stein dieser Mauer gesetzt haben. Aber wenn wir in dem gegenwaertigen Tempo fortfahren, koennen wir die Arbeit vielleicht in diesem Herbst beendigen. Oder vielleicht doch erst naechstes Jahr?

Sport- und Spielfest in Kutoyama, 13. Oktober 2013

Heute war das Sportfest unten im Dorf Kutoyama. Alle Bewohner kommen einmal im Jahr an der alten Schule zusammen, um ihre Kraefte zu messen. es beginnt mit Streckuebungen:

Dann wird eine alte Fahrradfelge mit einem Stab gerollt. Der Start musst wegen Izumi verschoben werden.

Die Veteranen aus dem Dorf waren recht flink, doch dann kamen die Klosterbewohner aus Antaiji an die Reihe…

Steffi war gut beim „golfen“, sie haette eigentlich gar keinen zweiten Schuss gebraucht.

Tsukan wird von den Opas und Omas des anderen Teams beim Tauziehen fast durch die Luft geschleudert.

Die Baelle im Korb werden gezaehlt. Schon wieder hat Antaiji verloren.

Beim „Kutoyama Tanz“ am Ende versuchen die Klosterbewohner ein letztes Mal, mit ihren Bewegungskuensten zu beeindrucken.

Arbeitsbesprechung, 12. Oktober 2013

Findet jeden Morgen um halb 8 Uhr statt, bevor die Arbeit beginnt:

Die Antaiji Forstgruppe faehrt nach Antaiji, 11. Oktober 2013

Heute hatte die Antaiji Forstgruppe (Eko, Gusho, Tsukan, Yudai und ich) ein Gespreach im Rathaus in Hamasaka, bei dem es um den Drei-Jahres-Plan der Forstwirtschaft in den Bergen um Antaiji ging. Auf dem Rueckweg sassen auch Jisui und Hiromi, die an disem freien Tag Einkaufen waren, und die Kinder, die von der Schule kamen, mit im Auto. Insgesamt 10 Personen in dem eigentlich nur fuer 4 Personen zugelassenen Minivan (660cc):

Putzen in der Haupthalle, 11. Oktober 2013

An freien Tagen wird kein Zazen geuebt, dafuer Putzen wir die Haupthalle gruendlich. Heute regnete es seit den fruehen Morgenstunden, deshalb koennen die Kissen nicht wie sonst an die Sonne.

Was den japanischen Buddhismus so grossartig macht, 10. Oktober 2013

Heute war wieder einmal ein Ein-Tages-Sesshin. Und das Video der Diskussionsrunde in Tokyo ist jetzt online, bei der es darum ging „Was den japanischen Buddhismus so grossartig macht“:

Zyklon und Yoga, 9. Oktober 2013

Die Nacht ueber hatten wir starken, tropischen Wind, aber keinen Regen. Auch die Bambuskonstruktion, auf der der Reis trocknet, hat den Taifun gluecklich ueberstanden.

Diesen Monat zeigt uns Tobi einige Yoga-Uebungen. Wir beginnen den Tag gewoehnlich um 4:00 Uhr mit Zazen, doch waehrend des Oktobers werden wir uns erst einmal fuer eine Stunde aufwaermen und auch den Geist wecken, bevor wir uns aufs Kissen setzen.

Ernte im zweiten Reisfeld, 8. Oktober 2013

Es ist Ernte-Saison in Antaiji. Da fuer morgen ein Taifun angesagt ist, haben wir uns heute beeilt, dass zweite von unseren drei
Feldern zu ernten. Tobi aus Berlin und Tsukan aus den USA schieben den Binder, der die Reispflanzen schneidet und buendelt. Die Wartearbeiten von gestern haben sich gelohnt, den die Maschine funktioniert fast einwandfrei. Allerdings sind die Reisfelder in Antaiji nie ganz trocken, weshalb die Maschine an einigen Stellen nicht von der Stelle kommt. Deshalb muessen Tobi und Tsukan ihrem zweiraedrigen Freund immer wieder ein wenig auf die Spruenge helfen.

Im hinteren Teil des Feldes gibt es zudem noch ein Areal, das wie ein bodenloser Sumpf ist. Die Antaiji-Legenden berichten, dass wer hier mit der Machine stecken bleibt, kein zweites Mal mehr gesehen werden wird. Deshalb bemuehen sich hier die leichteren Klosterbewohner mit der hand, den Reis zu ernten. Das Schneiden des Reises ist weniger umstaendlich als es aussieht, der eigentliche Zeitaufwand entsteht beim Buendeln. Einige wenige Strohhalme werden dabei um eine Handvoll Reispflanzen gewickelt. Wer dabei keine Uebung oder kein Geschick hat, braucht fuer einen grossen Ballen Reis (und es gibt derer einige) eine Ewigkeit. Deshalb wird sich auch heute die Arbeit wohl bis in den spaeten Nachmittag hinein ziehen.