Arbeit an der Steinmauer und dem Gewaechshaus, 8. April 2014
Heute wird in Japan Buddha’s Geburtstag gefeiert. in Antaiji jedoch machen wir „Samu as usual“:
Kein verspaeteter April-Scherz: Schnee waehrend des Sesshins, 5. April 2014
Es wird langsam Fruehling hier, seit einigen Tagen ist auch die Strasse wieder frei, und vor dem Sesshin hatten wir die ersten beiden Neuzugaenge, z.Z. sind wir elf (6 Japaner und 5 Auslaender), morgen kommen noch sieben Neue hinzu.
In den waermeren Gegenden Japans, wie Tokyo oder Osaka, ist die Kirschbluehte bereits vorueber. Das ist ein Ereignis, das viele Japaner zum Picknicken und Sake-Trinken nutzen, doch bei uns – wegen der kaelteren Temperaturen – werden die Sakura noch um die 10 Tage auf sich warten lassen.
Die Arbeit im Kooster laeuft wieder auf vollen Touren. Es gibt zwar noch Schneereste hier und dort, und heute morgen, am letzten Sessin-Tag, hatten wir sogar noch ein letztes (hoffentlich!) Mal Neuschnee. Aufnahmen vom Kinhin am regnerischen vierten und verschneiten fuenften Tag:
Neues Spielzeug fuer Yudai, 27. Maerz 2014
Seit gestern ist die Strasse nach Antaiji wieder offen, und wir haben bereits zwei Neulinge, einen aus Japan und einen aus Estland.
Auf den Feldfern liegt noch Schnee, doch auch draussen gibt es ereits einiges zu tun.
Yudai baut eine neue Scheune, und darum uebt er heute mit dem Schaufelbagger. Hier ist er dabei, einen Baumstamm aus dem Wald zu ziehen:
Erste Arbeiten, 19. Maerz 2014
Die ersten Arbeiten in diesem Jahr begannen gestern.
Da die Starsse noch nicht passierbar ist,und es auch noch zu frueh ist, um die Felder zu pfluegen, haben wir erst einmal damit begonnen, die Papierfenster zu wechseln.
Und in der Kueche haben wir einen brandneunen Holzherd. Bei der Gelgenheit haben wir es natuerlich nicht versaeumt, auch den Schornstein oderntlich zu putzen.
Fussstapfen im Schnee, 15. Maerz 2014
Heute: 1-Tages-Sesshin.
Morgen: Zimmerwechsel.
Uebermorgen: Abgabe der Winterarbeiten.
Ab dem 18.: Beginn des Samu. Da noch Schnee liegt, zunaechst einmal die Bambus-Konstruktionen und Schlaeuche entfernen, Miso einmachen, Shoji-Fenster wechseln und Holz hacken.
Fläschchen
Wir kehren unsere enge Seite nach innen
und füllen sie mit Sake, oder Sojasoße, oder Pillen
und so führen wir unser Leben
so eng und kompakt wie Menschen es tun
Aber vielleicht ist für die kleinen Wesen, die wir Flaschen nennen
die weite, offene Seite, die wir für unsere „Aussenwelt“ halten
– die Innenseite
Und so offenherzig wie diese Wesen vielleicht sind
möchten sie alles in ihrem Inneren umschließen:
uns Menschen, und die Erde, die Milchstraße
und das ganze Universum
Und selbst das kleinste Fläschchen
wie diese Augentropfen hier
mag alle anderen Flaschen enthalten
so wie es selbst in jeder einzelnen von ihnen
ganz aufgehoben ist
Mado Michio


