Taiga spricht auf Japanisch über „Juundoshiki“ (mit deutschem Text), 13. Februar 2016
Deutsche Übersetzung der Textstelle von Dogen, um die es geht:
1) Wer zum Geist des Weges erwacht ist und sich nicht um Namen und Rang schert, soll eintreten! Wem es nicht um diese eine Sache geht, soll draußen bleiben. Wenn sich einer in die Halle verirrt, der nicht hier hergehört, dann muss er nach gründlichem Überlegen der Halle verwiesen werden.
Seid euch im Klaren darüber, dass Rang und Namen keine Rolle mehr spielen dürfen, wenn einer auch nur ein Bruchstück vom Geist des Weges erkannt hat. Doch in Tausend Welten gibt es kaum einen, der es wirklich hat. In unserem Land ist dies das erste Beispiel einer Gemeinschaft des Weges. Lasst sie uns für die Nachwelt behüten.
2) Die Gemeinschaft in der Halle soll sich vertragen wie Milch und Wasser. Unterstüzt euch gegenseitig bei dem Bemühen, den Weg zu gehen. Heute seid ihr Ältere und Jüngere auf dem Weg, spätere Generationen werden nur Buddhas und Patriarchen sehen. Jeder einzelne von euch muss die eine Sache finden, die schwer zu finden ist. Übt die eine Sache, die schwer zu üben ist. Mit Körper und Geist üben Buddhas und Patriarchen diese eine Sache, ohne sie nur einen Augenblick zu vergessen. Auch ihr solltet ohne Fehl zu Buddhas und Patriarchen werden.
Ihr habt Haus und Heimat verlassen. Nichts als Wolken und Wasser tragen euch. Mehr als Vater und Mutter solltet ihr der Gemeinschaft dafür danken, dass sie nicht nur euren Leib versorgt, sondern euch den Weg weist. Vater und Mutter haben euch dieses Leben geschenkt. Die Gemeinschaft schenkt euch das ewige Leben auf dem Weg.
3) Ihr solltet nicht gerne in die Stadt ausgehen. Nur in dringenden Fällen ist es erlaubt, das […]
Muho erklärt Zazen (Englisch), Kanda beantwortet Frage (Japanisch), 11. Februar 2016
In dem folgenden Video beantwortet Muho eine Frage, bei der es um das Kreuzen der Beine und Falten der Hände während Zazen geht. Sorry wegen des Nebels!
Detailierte Informationen gibt es im Archiv:
How to sit?
You look like a ball of cotton wool!
Falling in love with zazen
A map for letting go maps
The perfection of patience
Sesshin without toys
Eat two parts out of three
What do you eat?
Work to live – or live to work?
Why are you so busy?
Milking the goat
Obstructed by the kesa
The meaning of the o-kesa
Why bow to a cushion!?
Über das Kreuzen der Beine:
Crossing the legs
Crossing the legs (2)
Crossing the legs (3)
Crossing the legs (4)
Crossing the legs (5)
Crossing the legs (6)
Crossing the legs (7)
Crossing the legs (8)
Über die Hüften:
Über die Hände:
Außerdem:
A Zen master and inemuri zazen
Shôshintanza – Sitting upright
What to do with your face?
„Undo“ Zazen:
Nobu fragt Kanda, wie man erkennt, ob ein Mensch „eins“ ist:
Das Antaiji-Archiv in 12 Sprachen wieder komplett, 12. September 2015
Der Kopf redet nur auf Japanisch, sorry.
Das alte Archiv ist wieder komplett in 12 Sprachen zu lesen, inklusive vieler Uebersetzungen ins Russische:
antaiji.org/archives/index-lang.html
Muho antwortet auf Kritik (in Englisch): „Warum kann ich nicht einfach mal fuer zwei Wochen zu euch nach Antaiji kommen?“, 29. Juni 2015
3 new bodhisattvas
facebook.com/shoukou.nosen/posts/1781412452085419
Hörstück auf Bayern2 Radio von Werner Penzel/Ikue Mori/Fred Frith: „Zen ist die größte Lüge aller Zeiten“
http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-zen-luege-100.html
Nach der Ursendung am 3. Juli wird es als Podcast im Netz verfügbar sein.
Informationen ueber das Restaurant „Lentil as anything“ und den Gruender Shanaka Fernando:
https://en.wikipedia.org/wiki/Lentil_as_Anything
https://en.wikipedia.org/wiki/Shanaka_Fernando
Wer unsere Homepage ueber die Jahre verfolgt hat, wird bemerkt haben, dass sich die Regeln fuer Neuankoemmlinge vor 2 Jahren geaendert haben. Davor konnte jeder oder jede zu jeder Zeit fuer jede beliebige Zeit nach Antaiji kommen. Jetzt suchen wir nach Leuten die drei Jahre bleiben wollen, auf Japanisch kommunizieren koennen und zwischen 18 und 40 Jahre alt sind.
Einige der Gruende werden auf der Seite ueber den Aufenthalt im Kloster erklaert. Es sollte klar sein das ein Kloster zum Ueberleben eine feste Mann- und Frauschaft braucht, die auch in der Lage zur Kommunikation ist. Das bedeutet nicht nur Kommunikation unter einnader, sondern auch das Beantworten von Telefonanrufen, Gespraeche mit Besuchern, Kommunikation beim Arzt-Besuch oder im Rathaus, in der Praefekturbehoerde beim Antrag des Visums und notfalls auch einmal bei der Polizei (selbst ich werde nach inzwischen 25 Jahren immer wieder einmal von einem Streifenwagen anghalten und (auf Japanisch) ausgefragt).
Immer wieder bekomme ich Fragen nach dem Grund der Altersregel. Hier der Versuch einer englischen Antwort:


